Mein "Problem" mit der englischen Sprache im Alltag

Eigentlich ist es weniger ein Problem, sondern eher die Tatsache, dass ich gerne mehr Englisch sprechen und schreiben möchte und das mehr in den Alltag bringen will.

Klingt erstmal total bescheuert. Ich spreche doch Deutsch, warum sollte ich dann eine andere Sprache sprechen wollen?!

Der Beitrag wird jetzt nicht darauf hinauslaufen, dass ich in Zukunft hier in Englisch schreiben werde – das würde keinen Sinn machen und vermutlich die meisten Besucher vertreiben. Die Idee habe ich also schnell wieder verworfen. Ein zweiter Blog wäre auch sinnlos, dafür gibt es hier zu wenig Output, als dass ich eine andere Seite mit Texten füllen könnte.

Ich empfand Englisch zu sprechen schon in der Schule für eine tolle Sache. Ich spreche gerne Englisch. Viele Serien die ich schaue, gucke ich lieber auf Englisch anstatt in (schlechter) deutscher Übersetzung. Ich lese gerne englische Artikel. Ich bin nicht perfekt und muss einige Wörter nachschauen, aber dadurch lernt man halt stetig weiter und entwickelt sich. Auf der anderen Seite fallen mir manche deutsche Wörter nicht ein, dafür aber das Englische.

Ich war leider noch nie in einem anderen Land, wo ich hätte Englisch sprechen können. Das steht vielleicht auf meiner noch nicht existierenden Liste von Dingen, die ich in den nächsten 5 Jahren machen möchte. Und wenn ich da bin, möchte ich vielleicht gar nicht mehr zurück kommen.

Das Problem ist also, dass ich Englisch im Alltag gar nicht anwenden kann. Wie blöde mich die Rewe Kassiererin angucken würde, würde ich sie in Englisch vollquatschen… „häää – der hat doch gestern noch Deutsch gesprochen. Der Tickt doch nicht mehr richtig“.

Schade eigentlich.

Kurzer Nachtrag: Der Blog startete übrigens in Englisch.

Ein Artikel, der in der Kategorie „laut gedacht“ liegt…