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Der Plan: Die (un)absehbare Zukunft

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Manchmal mache ich mir Gedanken. Über Dinge. Aktuelle Dinge sind da zum Beispiel was nach dem 31. Juli sein wird, denn dann bin ich offiziell kein Zivi mehr und sollte Anfangen gutes Geld zu verdienen.

Der Plan lautet nämlich folgendermaßen: Tine beendet im Juli erfolgreich ihre Abschlussprüfung, Mooky beendet seinen Zivildienst, beide suchen sich irgendwo in Hamburg oder Bremen (oder Umgebung) eine geeignete Arbeitsstelle und mieten dort auch eine schöne, geräumige Wohnung. Aktuell ist das bei mir eher so, das ich darüber nachdenke mich mal langsam zu bewerben, aber es nicht richtig mache, da ich noch nicht wirklich weiß, was ich eigentlich will. Und da fängt das Problem an: Soll es wirklich ein Beruf sein, bei dem du die meiste Zeit des Tages in einem Stuhl vor einem Monitor sitzt, Dinge in Photoshop machst und Quellcode in Coda schreibst. Reicht dir das nicht irgendwie als Hobby – als kleiner Nebenverdienst für Urlaube oder ähnliches?! Hm.

Mittlerweile bin ich der Meinung, das es einfach zu viele gibt, die diesen Beruf Web Developer ausüben. Nicht, das ich es nicht mit denen aufnehmen könnte, aber irgendwie ist mir das zu … ja, hm… Mainstream (?) geworden. Jeder will sowas machen. Was natürlich nicht verkehrt ist, mir das aber im Unterbewusstsein nicht gefällt und ich damit auf irgendeine verschrobene Art und Weise nicht zurecht komme. Fragt mich nicht, ich finde das selber komisch.

Der ideale Plan wäre eine Sache im Internet zu machen. Gut zu machen. Gut wie Twitter. Gut wie Facebook. Gut wie Dinge die halt viel genutzt werden und den Entwicklern reicht, um sich keine großen Gedanken um Geld machen zu müssen. Wenn ich euch erzähle, das ich Twitter erfunden – true Story – habe, würdet ihr mir das ja sowieso nicht glauben… aber darüber schreibe ich eventuell ein anderes mal. Oder ich erfinde einen Benzinersatz, der nur 50Cent pro Liter kostet. Aber dafür fehlt mir das Labor.

Zurück also zum Plan. Arbeiten als Web Entwickler, in einer großen Stadt. In einer bekannten Firma. Mit 20 anderen, die den ganzen Tag genau das gleiche machen, wie du auch. So sieht es aktuell aus. Immerhin habe ich mich vor ein paar Jahren dafür entschieden und eine 3-jährige Ausbildung gemacht. Also du fauler, kleiner Drecksack: Setz dich hin und mach vernünftige Bewerbungen fertig! Sonst wirst du ein Penner und das willst du nicht.

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