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WePad

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Wisst ihr, eigentlich habe ich ja nichts gegen Produkte Made in Germany, es steht (meistens) für Qualitätsarbeit, dafür ist Deutschland bekannt, unter anderem. Aber eins, muss ich sagen, haben viele Deutsche nicht–Geschmack was Computer angeht. Das bezieht sich natürlich in erster Linie auf Entwickler, wie in diesem Fall Neofonie, Entwickler/Erfinder des „WePad“. Als ich vor ein paar Wochen das erste mal davon hörte, dachte ich an eine Verarsche bezüglich Apple’s iPad.

Aber nein, es war alles ernst gemeint, und ich wusste nicht so recht was ich davon halten sollte. Auf den ersten Blick scheint es für die meisten besser zu sein als das iPad, zumindest auf dem Papier was Hardware Specs angeht. Es hat USB-Anschlüsse UND unterstützt Flash, das iPad nicht. Und das scheint für viele ein Problem zu sein, warum genau wissen die meisten allerdings selber nicht. Brauche ich einen USB-Anschluss an meinem Tablet-PC? Ich denke nicht das man diese Art von Geräten dazu missbrauchen sollte, Arbeiten zu erledigen, welche man eigentlich am Notebook oder Tower erledigen sollte.

Folgende Videos zeigen eine Live-Präsentation des „WePad“ vor ausgewählten Journalisten. Es wird mehrfach erwähnt das der Touchscreen an dem Gerät noch nicht ausgereift ist und man derzeit daran arbeitet. Naja, sag ich jetzt erstmal nichts zu. Aber eines geht meiner Meinung nach deutlich hervor. Und zwar das Flash auf solchen, mobilen Geräten einfach nur Unsinn ist und sich, oh Wunder, nicht (gut) bedienen lässt. Apple macht es meiner Meinung nach also vollkommen richtig, wenn sie Flash auf ihren mobilen, Touch-Geräten unterbinden. Wenn ich sehe was derzeit alles mit HTML5 + CSS3 + Javascript möglich ist, brauchen wir in ein paar Jahren kein Flash mehr! So ist das nun mal, und dieser Tag wird kommen an dem auch Zweifler überzeugt werden.

„…hat zwar offenbar ein technisch funktionierendes Gerät gebaut, doch bisher erkenne ich nicht, dass die besonderen Begebenheiten, die die Nutzungssituation eines Touch-Gerätes ausmachen, ausreichend in die Konzeption des Betriebssystems eingeflossen sind. Einfach die Standardversion von OpenOffice draufklatschen und zeigen, »dass es geht«, genügt nicht – das musste Microsoft in den letzten 10 Jahren Tablet-Desaster schmerzvoll erfahren.“ (via)

So viel Kabelsalat. Bei der iPad-Präsentation brauchte man übrigens kein Netzteil. Mit all dem (Flash)Kram, Bannern und „Live“ Inhalten auf dem „WePad“ bin ich mir sicher das der Akku nach zwei Stunden den Geist aufgibt.

Also, kein verdammter „iPad-Killer“, ihr Nasen!

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